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Online-Kurs in Traditioneller Astrologie ab März 2020

Traditionelle Geburtsastrologie beantwortet viele Fragen, die die moderne Astrologie offen lässt. Dadurch ergänzen sich beide Methoden ideal. Mit umfangreichem Material. Das Üben an eigenen und mitgebrachten Horoskopen ist ein wichtiger Bestandteil des Kurses.

Zielgruppe: AstrologInnen, die sich beruflich oder privat für die Zusammenhänge von psychologischer und klassischer Astrologie interessieren und die astrologisches Grundwissen über Tierkreiszeichen, Häuser, Planeten und Aspekte mitbringen.  

Technische Voraussetzungen: Internetzugang mit Headset. Der Kurs wird live über eine Webconference Plattform durchgeführt, als Video aufgezeichnet und für Teilnehmer zur Verfügung gestellt. Alle Termine können so wiederholt oder nachgearbeitet werden. Bei Interesse oder Fragen kontaktieren Sie mich gern. Mehr Info hier.

Nicht verpassen: Wir akzeptieren die Bildungsprämie. Sichern Sie sich 500 € staatlichen Zuschuss für diese Weiterbildung! Das Bundesprogramm Bildungsprämie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds gefördert.

Die Termine werden Anfang November 2019 bekannt gegeben. Sie finden i.d.R. abends online in 14 tägl. Rhythmus statt, jeweils ab 19:30 Uhr, Dauer: 120 Minuten.

In manchen Lebenssituationen sind klare Aussagen hilfreicher als ein bunter Strauß voller Möglichkeiten und Potenziale: Das aktuelle Interview anlässlich des Vortrags auf dem kommenden Astrologie-Kongress des DAV (27.-29.09.19) beleuchtet, welche Vorteile die traditionelle Astrologie bietet. Das Thema des Kongresses ist diesmal: "Money makes the World go round". Mein diesjähriger Vortrag trägt den Titel: Finanzen im Horoskop aus traditioneller Sicht – Materielle Versorgung im Horoskop erkennen.

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Nicht verpassen: Wir akzeptieren die Bildungsprämie. Sichern Sie sich bis zu 500 € staatlichen Zuschuss für die hier angebotenen Weiterbildungen. Das Bundesprogramm Bildungsprämie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds gefördert.

In den Ausgaben 3 und 4/17 der astrologischen Fachzeitschrift Meridian berichtete ich darüber, wie es dazu kommen konnte, dass es in der Astrologie zwei Tierkreise gibt: Den tropischen, mit dem in der westlichen modernen Astrologie gearbeitet wird, und den siderischen, der länger als gedacht in der traditionellen und bis heute in der indischen Astrologie in Gebrauch ist. Ich benutze beide und zeige in dem aktuellen Artikel, warum das kein Widerspruch ist.

Link zum Artikel: http://shop.meridian-magazin.de/174-45.htm

 

 

Was sagt die Forschung zum Thema Astrologie?

Im Wintersemester 15/16 fand in der HU eine Vorlesung mit dem Titel „Astronomie und Astrologie in der Antike“ statt.  
Vorgestellt wurden astronomische und astrologische Praktiken aus den antiken Kulturen des Mittelmeerraums wie Mesopotamien, Ägypten, Griechenland und dem römischen Reich. Ich hatte Gelegenheit, die Veranstaltung zu besuchen.
Fazit: Das Wort Astrologie wird an den Universitäten nicht mehr vermieden, allerdings geht die Forschung nicht über die Erkundung von Konzepten, dem interkulturellen Wissenstransfer und dem sozialen Kontext von Astronomie und Astrologie hinaus - d.h. die Deutungen selbst bleiben unangetastet. Zur Erklärung, warum Astrologie funktioniert, liefern auch die antiken Quellen leider keine neuen Erkenntnisse. Ebenso wenig darüber, wie man zu der Erkenntnis kam, dass eine Konstellation dieses oder jenes bedeutete. Man hält es für wahrscheinlich, dass die Bedeutungen aus Beobachtungen und Erfahrungen konstruiert und tradiert wurden. Inwiefern sie stimmig waren und heute noch anwendbar sein könnten, wird nicht überprüft. „Wir dürfen ja als moderne Wissenschaftler das Wort 'pseudo-wissenschaftlich' nicht benutzen,“ sagt der Professor dazu. „Aber aus moderner Sicht ist das empirisch nicht nachweisbar.“
Da ist was dran - denn weil (auch die klassische) Astrologie nur ganzheitlich funktioniert, d.h. keine Konstellation unbeeinflusst von anderen zugleich bestehenden wirkt, sind wissenschaftliche Methoden Überprüfung einer Deutungswissenschaft unbrauchbar. 
Auch eine Wiederholbarkeit der Beobachtungen ist schwierig: Konstellationen am Himmel wiederholen sich zwar in Ausschnitten, aber niemals im Ganzen. Und: Symbole sind nicht beliebig, aber doch vielseitig, d.h. das Symbol Sonne kann Vater oder auch Ansehen (u.v.m.) bedeuten. Es kommt dabei auf den Kontext der Frage an. Das wusste schon Ptolemäus vor 2000 Jahren - einer der ersten, der versuchte, die Astrologie wissenschaftlich zu untermauern. 
Darf etwas sein, das nicht beweisbar ist? Ich finde schon. Schliesslich ist es dennoch erfahrbar.